SGH1 schlägt BEG United nach hochklassigem Spiel mit 3:1
Die SG Heidelberg hat ihr Heimspiel am Samstagabend in der IGH Halle gegen die SG BEG United mit 3:1 gewonnen und sicherte sich somit frühzeitig den Klassenerhalt. In einer intensiven und spielerisch starken Partie setzte sich Heidelberg mit 25:20, 23:25, 26:24 und 25:22 durch und belohnte sich für eine insgesamt reife Leistung gegen einen auf dem Papier hochkarätig besetzten und vollständig angetretenen Gegner. Bei Heidelberg fehlte Cheftrainer Armin von Kracht, an der Seitenlinie übernahmen Joshua Grimm und Piotr Zaleski. MVP der Partie auf Heidelberger Seite wurde Elias Mex.
Das Spiel war über weite Strecken von sehr hohem Niveau geprägt. Beide Mannschaften lieferten sich lange Ballwechsel, verteidigten stark und fanden auch in schwierigen Situationen immer wieder Lösungen. Heidelberg schaffte es dabei in allen vier Sätzen, viel Druck über den eigenen Aufschlag aufzubauen. Gleichzeitig war die Annahme um Libero Julius Vierneisel über weite Teile des Spiels stabil und gut organisiert, was eine wichtige Grundlage dafür war, dass Heidelberg auch in den engen Phasen immer wieder in den eigenen Rhythmus fand.
Im ersten Satz erwischte Heidelberg den besseren Start und konnte sich früh Vorteile erarbeiten. Vor allem der Aufschlag setzte BEG United unter Druck, sodass die Gäste nicht durchgehend sauber aufbauen konnten. Zwar blieb BEG im Satz, doch Heidelberg verteidigte konzentriert und hielt die eigene Struktur im Sideout stabil. Auch die Annahme um Julius Vierneisel sorgte dafür, dass Heidelberg nach gegnerischen Druckphasen nicht den Faden verlor. So brachte die SGH den Auftaktsatz mit 25:20 verdient nach Hause.
Der zweite Satz verlief ähnlich, kippte diesmal aber auf die andere Seite. Heidelberg ging erneut zunächst in Führung und kontrollierte das Spiel bis in die Satzmitte hinein ordentlich. Dann schaffte es BEG United besser, selbst Druck aufzubauen und auszugleichen. Heidelberg war zwar weiter im Spiel, leistete sich in dieser Phase aber etwas mehr Ungenauigkeiten als noch im ersten Durchgang. In der Crunchtime nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent und entschieden den Satz mit 25:23 für sich.
Besonders intensiv war der dritte Satz. Heidelberg startete wieder gut, doch BEG United blieb konstant dran und brachte viel Qualität aufs Feld. Gerade in den engen Momenten war es dann vor allem die starke Heidelberger Blockarbeit, die verhinderte, dass das Spiel komplett in Richtung der Gäste kippte. Immer wenn BEG drohte, sich in der Crunchtime einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen, setzte Heidelberg wichtige Akzente am Netz und blieb dadurch stabil. Gleichzeitig hielt die Annahme wieder stand, sodass Heidelberg auch unter Druck handlungsfähig blieb. Mit mehr Konsequenz in den letzten Ballwechseln holte sich die SGH den umkämpften Satz mit 26:24.
Im vierten Satz zeigte sich dann noch einmal sehr deutlich das Muster der gesamten Partie. Heidelberg lag zunächst vorne, verlor in der Mitte des Satzes etwas an Stabilität und musste hinnehmen, dass BEG United wieder gleichzog und das Spiel offen hielt. Gegen Ende erhöhte Heidelberg dann jedoch noch einmal deutlich den Druck. Ein 8:2 Lauf in der Schlussphase, darunter insgesamt vier Asse, brachte die Entscheidung. Gerade über den Aufschlag zwang Heidelberg den Gegner immer wieder zu unsauberen ersten Kontakten und nutzte den entstehenden Vorteil konsequent. Auch hier war die Ordnung in der Annahme und Feldabwehr ein zentraler Faktor, um nach intensiven Rallys die Ruhe zu behalten. Mit dem 25:22 machte Heidelberg schließlich den verdienten 3:1 Heimsieg perfekt.
Kader SG Heidelberg: Florian Forschner, Jascha Fell, Michael Joest, Tobias Vilkner, Yannick Steinbach, Elias Mex, Tilmann Knödler, Maximilian Urban, Sebastian Luz, Gero Fliedner, Julius Vierneisel, Nils Poggemöller und Lasse Contzen.
Trainer: Joshua Grimm, Co Trainer: Piotr Zaleski.
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