SGH1 beendet starke Saison auf Platz drei
Im letzten Saisonspiel (11.04.2026) musste sich die SG Heidelberg auswärts bei der TSG Blankenloch knapp mit 2:3 (18:25, 17:25, 25:21, 25:18, 17:19) geschlagen geben. Nach einem schwierigen Start kämpfte sich die SGH eindrucksvoll zurück ins Spiel, erzwang den Tiebreak und hatte dort sogar die Chance auf den Auswärtssieg. Am Ende fehlten wenige Punkte, um das Spiel komplett zu drehen – dennoch zeigte die Mannschaft einmal mehr ihre Moral und ihren Zusammenhalt bis zum letzten Ballwechsel.
Mit diesem Spiel endet eine Saison, die für die SG Heidelberg kaum höher einzuschätzen ist. Nach dem Aufstieg in der vergangenen Spielzeit und dem damals nur knapp vermiedenen direkten Wiederabstieg hat sich das Team in der Dritten Liga Süd eindrucksvoll etabliert. Über die gesamte Saison hinweg präsentierte sich die SGH deutlich stabiler, variabler und reifer in ihrem Spiel.
Besonders bemerkenswert war die Entwicklung im mannschaftlichen Auftreten. Heidelberg trat geschlossen auf, zeigte in vielen engen Spielen die nötige Mentalität und konnte sich auch gegen die Topteams der Liga behaupten. In einer bis zum Schluss engen und ausgeglichenen Liga gelang es der SGH immer wieder, wichtige Spiele für sich zu entscheiden und konstant im oberen Tabellendrittel mitzuspielen. Der verdiente Lohn: Am Ende steht ein starker dritter Tabellenplatz mit 36 Punkten – direkt hinter den beiden Spitzenteams aus Botnang und Freiburg.
Damit gehört die SG Heidelberg in ihrer zweiten Drittligasaison endgültig zu den Topteams der Liga und hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass man sich nicht nur behaupten, sondern aktiv oben mitspielen kann. Ein entscheidender Faktor für diesen Erfolg war auch die Breite des Kaders. Über die gesamte Saison hinweg konnte die SGH Ausfälle kompensieren und immer wieder auf frische Impulse von der Bank zurückgreifen. Wechsel brachten häufig neue Energie ins Spiel und trugen maßgeblich dazu bei, enge Situationen für sich zu entscheiden. Zudem erhielten auch Spieler aus der zweiten Mannschaft ihre Einsatzzeiten und fügten sich nahtlos in das Teamgefüge ein – ein weiterer Beleg für die positive Entwicklung im gesamten Verein.
Diese Entwicklung ist das Resultat harter Arbeit über die gesamte Saison hinweg. Spielerisch hat sich das Team klar weiterentwickelt, insbesondere in den Bereichen Konstanz, Aufschlagdruck und Variabilität im Angriff. Gleichzeitig wuchs die Mannschaft auch als Einheit zusammen und zeigte über weite Strecken eine geschlossene Teamleistung.
Am Ende steht somit nicht nur ein Podestplatz, sondern vor allem das Gefühl, einen großen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Die SG Heidelberg verabschiedet sich mit einem versöhnlichen Gesamtbild aus der Saison – und mit der Gewissheit, sich in der Liga etabliert und nachhaltig weiterentwickelt zu haben.
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