SGH1: Lasse Contzen (18) gegen Jochen Schöps (42)
Die SG Heidelberg gewinnt ihr Heimspiel gegen die SSG Langen mit 3:1 (25:14, 16:25, 25:16, 25:20) und holt damit drei wichtige Punkte in der Dritten Liga Süd. Nach einem sehr starken Start und einem unnötigen Einbruch im zweiten Satz findet die SGH rechtzeitig wieder zu ihrem Spiel zurück und entscheidet die Partie am Ende verdient für sich.
Heidelberg startet konzentriert und druckvoll in die Begegnung. Von Beginn an stimmt die Abstimmung in Annahme und Spielaufbau, sodass die Angreifer immer wieder in guten Situationen zum Abschluss kommen. Die SGH kontrolliert den ersten Durchgang klar, setzt Langen mit Aufschlagdruck unter Stress und gewinnt den Satz deutlich mit 25:14.
Im zweiten Satz folgt dann jedoch ein kompletter Bruch. Heidelberg agiert unkonzentriert, macht zu viele einfache Fehler und verliert dadurch früh die Kontrolle. Langen nutzt diese Phase konsequent aus, kommt besser ins Spiel und zieht davon. Die SGH findet keinen Zugriff mehr und gibt den Satz klar mit 16:25 ab.
Die Reaktion im dritten Satz fällt dafür umso deutlicher aus. Heidelberg ist wieder wach, spielt stabiler und bringt die nötige Energie aufs Feld. Besonders Lasse Contzen überragt in dieser Phase: Mit sehr niedriger Fehlerquote im Angriff und mehreren starken Blocks setzt er immer wieder Akzente – auch gegen Ex-Nationalspieler Jochen Schöps, der auf Langener Seite für Erfahrung und Präsenz sorgt. Ein weiterer wichtiger Faktor: Tobias Vilkner, eigentlich Außenangreifer, musste auf der Mittelblock-Position aushelfen und machte dort einen richtig guten Job. Heidelberg dominiert den Durchgang und holt sich Satz drei mit 25:16 zurück.
Auch im vierten Satz bleibt Heidelberg tonangebend. Jetzt spielt die SGH ihren Volleyball konsequent zu Ende, bleibt im Sideout ruhig und lässt Langen nicht mehr richtig herankommen. In den entscheidenden Momenten ist Heidelberg stabiler, verteidigt gut und nutzt die Chancen im Angriff. Mit 25:20 macht die SGH den Deckel drauf und gewinnt das Spiel mit 3:1.
Kader: Yannick Steinbach, Maximilian Urban, Lennart Moormann, Julius Vierneisel, Michael Jöst, Tobias Vilkner, Lasse Contzen, Jascha Fell, Elias Mex, Gero Fliedner, Nils Poggemöller, Marjan Heindel
Trainer: Armin von Kracht
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